Über mich

Über sechzehn Jahre in allen drei Welten der Branche.

Mein Name ist Anne-Kathrin Marx. Ich habe alle drei Seiten dieses Marktes gesehen, beim Vermarkter, in der Agentur und beim Hersteller, und baue heute die Brücken dazwischen. Deshalb denke ich nicht in Kampagnenfolien, sondern in Wirkungsketten.

Kundinnen und Kunden erleben mich als direkt, ehrlich und unbequem, und genau das ist gewollt, weil ich den Finger auf die Stelle lege, die im Meeting niemand anfasst. Diese Schärfe wird aber nie persönlich. Ich zeige, wo eine Struktur nicht mehr reicht, nicht, wer dumm ist, denn die Menschen in den Abteilungen können oft gar nichts ändern, solange Zuständigkeiten so verteilt sind, dass niemand über die eigene Abteilung hinausdenken darf.

Mein Gegner ist deshalb auch keine Person und keine Branche, sondern das Silodenken als Mechanismus. Ich sehe es im Meeting, in dem alle nicken, dass die Maßnahmen miteinander leben sollen, und in dem am Ende doch jeder für sein eigenes Budget arbeitet. Und ich sehe es im Reporting, das Aktivität zeigt, während die Kaufentscheidung am HV-Tisch fällt, wo kein Pixel mitliest.

Mein Vorteil ist kein Persönlichkeitsmerkmal, sondern strukturell. Kein Kostenapparat, den ich auslasten muss, und damit kein Grund, dir etwas anderes zu empfehlen als das, was wirkt.

Anne-Kathrin Marx, strategische Beraterin für Pharma-Marketing © thelightart

Der eine Kopf, der die Kette zusammenhält, statt sie in Zuständigkeiten zu zerlegen.

Positionierung

Keine Agentur. Kein Coaching. Der neutrale Blick von außen.

Nicht

Keine austauschbare Content-Produktion, keine Kampagnenkosmetik und keine Motivationsrhetorik. Ich habe keinen Kostenapparat, den ich auslasten müsste, und damit keinen Grund, etwas anderes zu empfehlen als das, was wirkt.

Sondern

Strategische Einordnung und der eine Kopf, der die Kette zusammenhält, statt sie in Zuständigkeiten zu zerlegen. Sparringspartnerin für Entscheider, Korrektiv für blinde Flecken und Übersetzerin zwischen Marketing, Vertrieb, Außendienst, Apotheke und digitalem Markt.

„Ich zeige, wo eine Struktur nicht mehr reicht, nicht, wer dumm ist. Ich habe alle drei Seiten dieses Marktes gesehen und baue heute die Brücken dazwischen."

Mein Weg

Drei Stationen, ein Blick auf die ganze Kette

Das Fundament: Marketing von Grund auf

Bevor ich in den Apothekenmarkt kam, habe ich das Marketing von der Basis her gelernt, zuerst mit der Ausbildung zur Werbekauffrau, danach mit dem berufsbegleitenden Studium zur Marketing-Kommunikationswirtin. Meine ersten Jahre verbrachte ich auf der Agenturseite in München, wo ich für starke Konsumentenmarken gearbeitet habe. Ich habe also früh gesehen, wie moderne Marken kommunizieren und Menschen erreichen, und genau diesen Maßstab trage ich heute in einen Markt, der ihn noch zu selten anlegt.

Beim Vermarkter

Von 2010 bis 2020 habe ich bei einem der reichweitenstärksten Vermarkter im Apothekenmarkt gearbeitet, der Werbeflächen im redaktionellen Umfeld führender Fach- und Branchenmedien für Apotheke, PTA und Pharmaindustrie vermarktet. Über die Jahre kamen immer mehr Produkte dazu, für deren Vermarktung ich am Ende als Head of Sales verantwortlich war. In dieser Zeit habe ich viele Unternehmen, viele Konzepte und viele Einwände gesehen, habe Konzeptionen selbst geschrieben und immer darauf gehofft, dass Unternehmen und Agenturen endlich von der Zielgruppe her denken, also von dem, was PTA und Apotheker wirklich brauchen.

In der Agentur

Von 2020 bis 2023 kam die Agenturseite dazu, in einer Werbeagentur im Healthcare- und Krankenhausbereich. Seitdem kenne ich auch ihre Zwänge von innen, und ich weiß, dass aus einem Apparat, der ausgelastet werden muss, ganz ohne böse Absicht das Eigeninteresse entsteht, Maßnahmen zu empfehlen, die den Apparat beschäftigen.

Beim Hersteller

Auf der Herstellerseite habe ich schließlich den anderen blinden Fleck gesehen: dass der Endverbraucher dort oft nur eine Persona ohne echten Schmerzpunkt ist, dass die eigene Website als wichtigster Kanal behandelt wird, obwohl man darüber gar nicht verkaufen darf, und dass alle von Kundenorientierung reden, während das Produkt auf jeden Post muss. Damit habe ich in allen drei Welten der Branche gesessen, und das kann in diesem Markt kaum jemand von sich behaupten.

Der Wendepunkt

Mein Wendepunkt war kein einzelner Moment, sondern der Punkt, an dem das Hoffen aufgehört hat. Auf Konferenzen sagen heute andere Ähnliches von der Bühne, ohne es zu leben, und genau das zeigt, dass ich diese Entwicklung aus dem Inneren des Marktes früher gesehen habe als die, die jetzt darüber reden. Aufbruch Digital ist der Moment, in dem ich diese stille Beobachtung in eine öffentliche Stimme übersetze.

Das ist keine Aufholjagd, das ist der Anfang.

Anne-Kathrin Marx unterwegs, Blick zurück über die Schulter Digitaler Aufbruch beginnt mit einer Entscheidung, nicht mit einem neuen Kanal.

Was das für dich heißt

Ein neutraler Blick, der den Markt aus eigener Verantwortung kennt

Weil ich alle drei Seiten kenne, muss ich die Brücke zwischen ihnen nicht behaupten. Ich weiß, wie der Vermarkter rechnet, warum die Agentur so briefen muss, wie sie brieft, und woran es beim Hersteller intern wirklich hängt. Genau deshalb kann ich einordnen, statt zu verkaufen, und deshalb bleibt meine Empfehlung frei von jedem Eigeninteresse an teuren Maßnahmen.